SpinLord MIG1

75,90 €
Auf Lager
Lieferzeit 1 - 3 Werktage

Maximale Zeichenanzahl 500

Tempo
8.5
Kontrolle
9

Offensives Carbonholz für "Materialspieler" mit Sägefurnieren aus Fichte als Außenfurniere. Ballanschlag wie Hinokihölzer, recht steif und etwas schwerer.

Das SpinLord MIG1 wurde wie alle Hölzer der MIG Serie von Michael Schneider entwickelt und wird in seiner High-Tech Manufaktur in Neuwied (Deutschland) hergestellt (MIG steht natürlich für „Made in Germany“).

Somit unterscheidet es sich auch fundamental von unseren bisherigen Hölzern. Lediglich die Größe der Schlagfläche (ca. 157 x 152 mm) entspricht bei dem MIG1 fast der bewährten Größe vieler anderer Hölzer von SpinLord (die minimal größere Schlagfläche soll die Schlagsicherheit für Materialspieler erhöhen). Der Griff ist aber deutlich länger (ca. 10,5 cm) und auch etwas kräftiger.

Zum einen ist das MIG1 dadurch hervorragend ausbalanciert und dabei weniger grifflastig als andere Hölzer mit dieser Größe der Schlagfläche. Zum anderen sind die MIG Hölzer für Spieler mit größeren Händen bestens geeignet. Für den Einsatz in Jugendbereich kann dieses Holz daher nicht empfohlen werden, aber dies dürfte auch schon preislich und spielerisch nicht die Zielgruppe sein.


Das MIG1 besteht aus den folgenden Furnieren (Gesamtdicke ca. 7,5 mm):

  • Fichte 1,2 mm, Sägefurnier (Außenfurnier)
  • Kiri 1,0 mm
  • Carbonvlies
  • Kiri 3,0 mm (Kernfurnier)
  • Carbonvlies
  • Kiri 1,0 mm
  • Fichte 1,2 mm, Sägefurnier (Außenfurnier)


Das besondere an dem MIG1 sind sicher die Außenfurniere, bei denen es sich um dicke Sägefurniere aus Fichte handelt.

Die Produktion von Sägefurnieren ist sehr aufwendig und teuer, daher werden für TT-Hölzer normalerweise nur Messerfurniere verwendet. Der Einsatz eines Sägefurnieres verändert die Spieleigenschaften deutlich. Das Holz wird steifer ohne härter zu werden. Auch ist die optimale Balltrefferzone ("Sweet-Spot") deutlich größer, und der Ballabsprung ist gleichmäßiger. Weitere Informationen hierzu finden Sie auch in diesem Youtube Video, in dem Michael Schneider den Unterschied zwischen Sägefurnieren und Messerfurnieren ansehlich erklärt.

Allerdings sind Sägefurniere auch deutlich schwerer als Messerfurniere. Damit das ganze Holz nicht zu schwer wird, verwendet das MIG1 nur dünnes Carbonflies als Kunstfasereinlagen und leichtes Kiri für die Zwischen- und Kernfurniere.

Bezüglich des Spielgefühls ähnelt das MIG1 am ehesten Hinokihölzern, da Ballanschlag und Elastizität vergleichbar sind.

Die größte Wirkung der Sägefurniere entfaltet sich bei langen Noppen ohne Schwamm. Der Störeffekt ist erheblich größer als bei herkömmlichen Hölzern. Das MIG1 ist insgesamt also ein Offensivholz vorrangig für Materialspieler, die mit der Vorhand angreifen und mit der Rückhand mit langen Noppen aktiv stören (wir empfehlen die Wahl der Noppe in ox). Allerdings ist dieses Holz auch in Kombination mit Antis und kurzen Noppen sehr effektiv. Die Kombination mit 2 noppen-innen Belägen ist insofern etwas problematisch, als das der Schläger dann häufig zu schwer wird. Hier empfehlen wir die Kombination mit weicheren, elastischeren Belägen mit maximal durchschnittlichem Gewicht. Die Kombination mit harten (und schweren) China-Belägen ist bei diesem Holz übrigens auch spielerisch keine so gute Wahl.

Dieses Holz richtet sich eher an versierte Materialspieler, für Wettkampfeinsteiger ist es weniger geeignet. Es ist vor allem dann die richtige Wahl, wenn kein Balsaholz und der damit verbundene Dämpfungseffekt im passiven Spiel erwünscht ist, sondern eine lineare Beschleunigung.


Wie alle Hölzern dieses Herstellers bietet auch dieses Holz eine perfekte Verarbeitung inklusive abgerundeter Kanten und einer inkludierten Schlagflächenversiegelung. Ein wichtiger Aspekt ist auch die sehr hohe Verzugsfreiheit.

Die Griffe sind aus massiver ungefärbter Sitkafichte.

Der Preis ist für ein so hochwertiges Holz sicher ungewöhnlich niedrig, bitte bedenken Sie aber: Rabatte gibt es nicht und Sonderanfertigungen können wir auch nicht anfertigen lassen. Ebenso haben wir eine aufwendige Verkaufsverpackung eingespart. Auch bieten wir keine Testhölzer an, die üblichen Einschränkungen bei der Beratung gelten auch für dieses Produkt.

Mehr Informationen
Hersteller SpinLord
Tempo 8.5
Kontrolle 9
Gewicht ca. 88 g
Furniere 7 (5+2)
Gesamtdicke aller Furniere ca. 7,5 mm
Größe der Schlagfläche ca. 157 x 152 mm
Made in Deutschland

Like all the blades in the MIG series, the SpinLord MIG1 was developed by Michael Schneider and is produced in his high-tech manufacturing facility in Neuwied (Germany), (MIG stand for “Made in Germany”).

Thus, it differs fundamentally from our previous blades. Only the size of the striking face (ca. 157 x 152 mm) of the MIG1 nearly matches the proven size of many other blades from SpinLord (the minimally larger striking face is supposed to increase the impact security for material players). The handle is much longer (ca. 10,5 cm) and a bit stronger.

Therefore the MIG1 is perfectly balanced and less handle-heavy than other blades with this size of striking face. On the other hand, the MIG blades are ideal for players with larger hands. These blades cannot be recommended for the use in the youth sector, but this should not be the target group in terms of price and play anyway.

The MIG1 consists of the following veneers (total thickness ca. 7,5mm):

  • Spruce 1,2mm, sawn veneer (exterior veneer)

  • Kiri 1,0mm

  • Carbon fleece

  • Kiri 3,0mm (core veneer)

  • Carbon fleece

  • Kiri 1,0mm

  • Spruce 1,2mm, sawn veneer (exterior veneer)

The special features of the MIG1 are the exterior veneers which are thick sawn veneers made of spruce.

The production of sawn veneers is very complex and expensive, which is why normally only sliced veneers are used for table tennis blades. The use of a sawn veneer changes the playing technique significantly. The wood becomes stiffer without becoming harder. The optimal ball hit zone (“sweet spot”) is also significantly larger and the ball bounce is more even. You can find more information on this in this Youtube video in which Michael Schneider explains the difference between sawn veneers and sliced veneers.

However sawn veneers are much more heavy than sliced veneers. To make sure that the whole blade is not too heavy, the MIG1 only uses thin Carbon fleece as synthetic fiber inserts and light Kiri for the intermediate and core veneers.

In terms of feel, the MIG1 is most similar to Hinoki blades, as the ball stroke and elasticity are comparable.

The greatest effect of sawn veneers unfolds with long pimples without a sponge. The disruptive effect is much higher than with conventional blades. Overall, the MIG1 is an offensive blade primarily for material players who attack with the forehand and actively interfere with long pimples on the backhand (we recommend choosing a long pimple in ox). However, this blade is also very effective in combination with antis and short pimples. The combination with two pimple-in rubbers is somewhat problematic as the blade is than often too heavy. In this case we recommend the combination with a softer, more elastic rubber with a maximum average weight. The combination with hard (and heavy) China rubbers is also in terms of play not a good choice.

This blade is mostly aimed at experienced material players, it is less suited for beginners. It is especially the right choice if you do not want a balsa blade and the associated dampening effect in passive play, but a linear acceleration.

Like all blades of this manufacturer, this blade also offers a perfect finish including round edges and an included striking face seal. An important aspect is the very high freedom from distortion.

The handles are made of solid undyed sitka spruce.

The price is certainly unusually low for such a high-quality blade, but please keep in mind: there are no discounts and we cannot make custom-made changes to the blade. Likewise, we have saved a complicated sales packaging. We also do not offer test blades, the usual limitations in the advice apply to this product as well.

Slava Yurthev Copyright